AIDA

Oper von Giuseppe Verdi

Felsenreitschule Salzburg

Premiere am 04.11.2023

Pressestimmen

Die Verdi-Oper als Virtual-Reality-Drama…
„New Game“, „Nutzungsbedingungen akzeptieren“ und „Play Game“ – solche Kommandos kennt man in der Oper eigentlich nicht. Und dann ist da noch vor den Arkaden eine riesige Benutzeroberfläche … Aida als Videospiel? Mit Elefanten? So weit treibt es Andreas Gergen in seiner Inszenierung des Verdi-Knallers für das Salzburger Landestheater in der Felsenreitschule dann doch nicht. Es wird auch keine rein virtuelle Aida, sondern die Geschichte einer Spielsucht. Reale und virtuelle Welt – Personenregie von Andreas Gergen und Videodesign von Andreas Ivancsics – verschmelzen überzeugend.
(Der Standard)

Zeffirelli-Update…
Wie kann man der Ägypten-Folklore entgehen? Zum Beispiel indem man „Aida“ als Videospiel zeigt. Ganz wunderbar kann Regisseur Andreas Gergen damit dem Folklore- und Kitsch-Alarm entgehen: Natürlich sehen wir auf der Riesenbühne der Felsenreitschule würdig einherschreitende Ägypter mit Speer und Kriegsbemalung. Aber, zwinker, zwinker – alles ist ja nur virtuell. Vielinszenierer Gergen, von 2011 bis 2017 Operndirektor des Landestheaters macht mit Bühnenbildner Stephan Prattes den doppelten Regie-Boden auch ersichtlich. Ergebnis ist eine Aufführung zwischen „Aida, das Musical“ und Zeffirelli-Update.
(Merkur)

Verdis „Aida“ als große Opern-Show in der Felsenreitschule…
In der Premiere der Neuproduktion von Giuseppe Verdis „Aida“ erfreut das Salzburger Landestheater sein Publikum mit einer farbenfrohen Unterhaltungsshow auf bemerkenswert gutem musikalischem Niveau. Regisseur Andreas Gergen ist bekannt für seine eigenwilligen Einfälle. Das Publikum ließ sich von den Reizen der vielfarbigen Ausstattung (Stefan Prattes) und der volltrefflichen musikalischen Aufführung begeistern und geizte am Ende nicht mit reichlichem Applaus für alle Mitwirkenden.
(PNP.de)

Game Over statt eines Heldentodes…
Regisseur Andreas Gergen konstruierte zwei verschiedene Welten, die in einer geplanten Kollision den unübersichtlichen Zustand einer Gesellschaft zwischen digital und real hervorbringen. Der diffuse Wandel zwischen realer und virtueller Welt sorgt für undefinierte Gefühlszustände und geistige Haltlosigkeit in einer Konzeption, die es durchaus mit Verdi-Festspielproduktionen der letzten Jahre aufnehmen kann. Zum Schluss gibt’s anstatt des tragischen Heldentods ein nüchterneres „Game Over“.
(Salzburger Nachrichten)

„Aida“ – als Videospiel in einer virtuellen Welt…
Für Giuseppe Verdis Meisterwerk erweist sich die Felsenreitschule als idealer Ort. Andreas Gergens bildgewaltige Inszenierung wechselt ständig zwischen realer und virtueller Welt. Das Mozarteumorchester unter der Leitung von Leslie Suganandarajah bot ein eindrucksvolles Klangerlebnis und unterstrich nuanciert und ausdrucksstark Andreas Gergens moderne Inszenierung. Das Salzburger Landestheater bietet jedes Jahr große, monumentale Operninszenierungen und diese sollte sich kein Opernliebhaber entgehen lassen.
(Dorfzeitung)